Piemont

Piemont und Ligurien – Schöne Landschaft, gutes Essen und volle Strände

Unsere Sommerferien haben uns 2016 durch die Alpen des Piemont, über die Weinhänge der Langhe, bis hin zu den überfüllten Kiesstränden der ligurischen Mittelmeerküste geführt.

Erste Etappe

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Blick auf einen der 13 Laghi

Unsere erste Station haben wir in Pomieri bezogen, ein kleiner Ort westlich von Turin in den italienischen Alpen. Der Campingplatz Campeggio Lago Verde ist klein und nett, hält aber nicht, was er verspricht: der Lago Verde liegt 2,5 Stunden Autostrecke entfernt, bei Bardoneccia. Pomieri eignet sich jedoch wunderbar zum wandern.

Ca. eine Stunde entfernt liegt Turin. Viele schöne Plätze laden zum Entspannen und einem Aperitivo ein. Zum Beispiel in San Salvario oder auf der Piazza Emanuele Filiberto.

Zweite Etappe

Während es in den Bergen auch im August nachts kühl wird, scheint es in der Langhe am Abend kaum abzukühlen. Der Campingplatz Camping Sole Langhe bietet zumindest für tagsüber einen Pool zur Abkühlung.

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Blick auf La Morra

Viele kleine Orte bieten weitere Übernachtungsmöglichkeiten an, so zum Beispiel die Azienda Agricola Erbaluna in Pozzo, kurz nach Annunziata. Sie vereint, was die Region zu bieten hat: tolle Aussicht, gutes Essen und Wein. Sehr zu empfehlen, wenn auch etwas teurer ist das Restaurant Boun Padre der Familie Viberti. Hier kann man auch den Wein verkosten, der von der Familie angebaut wird. Ein Abendessen in La Morra ist ebenfalls empfehlenswert. Die Langhe ist zudem bekannt für die Haselnuss-Felder und den guten Trüffel.

Für einen Ausflug empfiehlt sich ein E-Bike, denn die Landschaft ist recht hügelig, aber mit dem Auto zu schnell durchfahren. Viele Schlösser und Burgen können hier besichtigt werden, das weniger sehenswerte Wein-Museum in Barolo (spar dir das Geld für den Audioguide und lies besser die englischen Informationen) oder die sehenswerte Altstadt von Alba.

Dritte Etappe

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Strand von Finale Ligure

Die dritte und letzte Station führte uns an die ligurische Mittelmeerküste, auf den Campingplatz Camping Tahiti in Finale Ligure. Der Strand, parallel zur Flaniermeile, ist angefüllt mit sehr teuren Liegen, Zäunen und Stammgästen. Links davon gibt es jedoch einen Küstenstreifen der kostenlos und zaunfrei ist; wenn auch etwas voll.

Die Landschaft hinter Finale Ligure ist relativ bergig und bewaldet. Dort gibt es eine Reihe wunderschöner kleinerer und ruhigerer Orte – zum wandern, reiten, aber auch zum baden. Auf dem Weg von den Bergen ans Meer gibt es die Osteria del Cantoniere, die zu leckerem Essen mit Ausblick einlädt.

Etwas abgelegen, aber gut zum biken und reiten liegt Agriturisme La Ca dell‘ Alpe. Ein traditioneller Hof, der mit Waren aus der Region und tollen, trittsicheren Pferden aufwarten kann.

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